Europa vernetzt sich … oder

nicht diskutieren ob und zu welchen Rahmenbedingungen Digitalisierung im Unterricht  stattfinden könnte, sondern Lernen lebensnah, zeitgemäß, sinnvoll und fundiert zum Wohle der Lernenden gestalten.

So oder ähnlich könnte ein (Teil-)Fazit  zu den spannenden und innovativen tabletdays im schweizerischen Rorschach ausfallen.

Es ist kaum vorstellbar, dass auch nur einer der über 250 Teilnehmer die Zeit am 16. und 17. Juni im Würth Haus als nicht inspirierend empfunden hat: Positive Rückmeldungen allenthalben, Organisatoren und Trainer, die viel Liebe und Leidenschaft in Ablauf, unterschiedlichste Vorträge oder Workshops steckten, eine Tagungsstätte, die nach den gewonnenen Eindrücken nicht umsonst als aktuell beste der Schweiz genannt wird, zwei richtungsweisende Keynotes von Kurt Klynen und Mark Anderson, intelligenter und reflektierter Austausch zwischen den Teilnehmern,  … die Liste liesse sich noch lange weiterschreiben.

Aber alle Worte können nicht die Symbolkraft stehender Ovationen der Teilnehmer am Ende einer Veranstaltung widerspiegeln, die auch der Ankündigung galten, die tabletdays 2018 erneut realisieren zu wollen.

 

Link zur Website der tabletdays

 

 

tabletdays.eu – internationaler Kongress zum mobilen, digitalen Lernen.

Die Digitalisierung bietet Lernern und Lehrern große Möglichkeiten Lernprozesse individuell, attraktiv, lebensnah und motivierend zu gestalten und zu erleben.

Am 16. und 17.Juni treffen sich auf den tabletdays in der Schweiz zahlreiche Experten und Interessierte in Sachen digitaler Schulbildung und mobilem Lernen um Möglichkeiten zu erfahren, zu diskutieren und Anregungen zu geben oder zu erhalten, wie mobiles, digitales Lernen aussehen kann.

Die Johann-Turmair-Realschule ist im Referentenfeld zweimal vertreten, Viola Bauer und Martin Fritze gestalten und leiten mit ihrer Expertise zwei innovative Workshops. Ein Bericht folgt.

Link zur Website der Tagung

Schulentwicklung.digital

Auf dem ersten Treffen der Werkstatt schulentwicklung.digital in Kassel im vergangenen Mai haben einige der TeilnehmerInnen im Videointerview von ihren Erfahrungen mit digitalen Medien an ihren Schulen erzählt. Hier das Videointerview mit Viola Bauer von der Johann-Turmair-Realschule.

Videobeitrag

 

 

#molol17 – Fachtagung für mobiles Lernen

Am 9. und 10.März 2017 fand an der Universität Oldenburg die inzwischen 7. Auflage der  Tagung ‚mobiles Lernen mit Tablets und Co.‚ statt. Viola Bauer und Martin Fritze vertraten mit ihrer Expertise die Realschule Abensberg nicht nur eindrucksvoll als Referenten in insgesamt 4 völlig ausgebuchten Workshops, sie konnten die Gelegenheit auch nutzen sich im (inter-)nationalen Expertenkreis auszutauschen und Ideen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Projekts ‚PadUcation‘ sammeln.

Die Tagung mit gut 800 Teilnehmern bewies eindrucksvoll, dass die Entwicklung in den Bereichen ‚mobiles Lernen‘ und ‚Digitalisierung‘ in rasantem Tempo voranschreitet, viele Schulen sich aber noch nicht wirklich in die Lage versetzt haben, sinnvolle Schritte konsequent und vor allem nachhaltig mitzugestalten:

Angelehnt an den renommierten US-amerikanischen Medienwissenschaftler Neil Postman lässt sich die Veränderung durch neue Medien natürlich stark verkürzt (und ergänzt) dargestellt so beschreiben: (Digitale) Medien sind kein zusätzliches Medium, welches (den Unterricht) punktuell bereichert oder ergänzt, (digitale) Medien verändern (richtig eingesetzt 😉 Lernen und  Unterricht) von Grund auf. Vergleichen lässt sich diese Entwicklung z. B. mit der Erfindung des Buchdrucks um 1500. Damals gab es auch nicht das alte Europa plus den Buchdruck. Europa veränderte sich damals als Ganzes.

Eine grundlegende Veränderung findet allgegenwärtig statt.

Viele Schulen und  Lehrkräfte befinden sich erst  am Anfang der Entwicklung ihrer Strategie oder Ideen für die’Zukunft‘, obwohl diese außerhalb der Schulmauern bereits als ‚pralles Leben‘ stattfindet. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Wichtig ist, dass Schulen auch in einer digitalen Lebenswelt ihren sinnvollen und dringend notwendigen Beitrag dazu leisten, den anvertrauten Kindern und Jugendlichen Rüstzeug ‚an die Hand‘ zu geben, um  in ‚ihrer Welt‘ möglichst selbstbestimmt und aktiv am (Arbeits-)Leben teilhaben zu können.

Der Verlauf und das Angebot der Tagung sollten Mut machen, dass niemand seinen „Weg“ alleine gehen muss und es eine breite und qualitativ hochwertige Expertise zu den unterschiedlichsten Fragen der digitalen und mobilen Bildung gibt. Niemand muss das Rad neu erfinden, Neueinsteiger können von Erfahrungen profitieren, die dort gemacht wurden, wo digitale Bildung bereits einen großen Stellenwert hat. Es hat sich in Oldenburg erneut gezeigt, dass die Johann-Turmair-Realschule in einigen Bereichen bereits sehr

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Experten in Sachen digitaler Bildung unter sich. Thomas Rittmann (CH), Viola Bauer und Marcel Kaufmann (Lichtenstein).

gut unterwegs ist, besser werden kann man dennoch immer ;-).

Neues Buch „Das iPad in Vertretungsstunden“ online

Praxiserprobte Einsatzmöglichkeiten für das iPad in Vertretungsstunden präsentiert das neue digitale Werk von Viola Bauer. Die maßgeblich am erfolgreichen PadUcationprojekt der RSA beteiligte Lehrerin und Medienpädagogin ist bereits wiederholt als Autorin von Grundlagenwerken für die Nutzung und  Verwaltung des iPad in Erscheinung getreten. Ihre Bücher zu der Autorensoftware „iBooks Author“ und zu Apples „Configurator (2)“ (ein Programm zur Geräteverwaltung) fanden weit über die bayerischen Grenzen hinaus Beachtung und große Anerkennung.

In der Neuerscheinung ließ sie gemeinsam mit Mitautor Michael Achter ihre Expertise für Unterrichtsgestaltung im digitalen Zeitalter in zahlreiche Unterrichtsbeispiele einfließen.

Mehr Informationen gibt es hier:

https://itun.es/de/B8FIhb.l

 

 

Vorbereitungen PadUcation 2017 / 2018

Auch im nächsten Schuljahr geht das PadUcation-Projekt der RSA mit voller Fahrt weiter. Im Februar erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 6.Klassen in speziellen Fragestunden ab 20.Februar  die Möglichkeit, sich ausführlich über die Teilnahmebedingungen und vor allem großartigen Möglichkeiten des Lernens in des Tablet-Klassen zu informieren.

Nachdem in den letzten Jahren das Interesse der Erziehungsberechtigten und der Lernenden unvermindert hoch war, hoffen die Projektverantwortlichen dieses Jahr sogar auf  noch stärkeren Zuspruch. 9 von 10 Lehrkräften an der RSA nutzen inzwischen ein iPad in der Unterrichtsgestaltung oder zur Unterrichtsvorbereitung. Die iPad-Koffer werden konstant häufig für Unterrichtsprojekte gebucht, die Arbeit in den PadUcation-Klassen läuft sehr gut.

Dieses Schuljahr wird die erste PadUcation-Klasse ihre Mittlere Reife ablegen und viele Schülerinnen und  Schüler dieser Klasse konnten bereits  bei Vorstellungsgesprächen und Bewerbungen spüren, dass ihre erworbenen digitalen Kompetenzen bei den Arbeitgebern der Region sehr gern gesehen waren.

Lernvideos

Lernvideos, also Filme, die Inhalte aus Unterricht und Lehrplan im Idealfall anschaulich und leicht verständlich erklären, bieten eine ganze Reihe von interessanten Vorteilen für den Lernprozess jedes einzelnen Lernenden.

So können Inhalte aus dem Unterrichtsgeschehen bereits im Rahmen geeigneter Hausaufgaben vorentlastet, die Einführung neuer Themen in der häuslichen Nachbereitung erleichtert oder die Lernprozesse geschickt individueller und differenzierter gestaltet werden.

Im Rahmen der 1:1 und 1:many-Lösungen an der Johann-Turmair-Realschule kommen diese Filme verstärkt in zahlreichen Fächern zum Einsatz. So werden u.a. im Englischunterricht, in Mathematik, BWR oder Physik entweder durch die Lehrkraft  vorbereitete oder ausgesuchte oder durch die Schülerinnen und Schüler selbst produzierte Clips verwendet.

In den letzten Jahren gab es bereits mehrere erfolgreiche Gelegenheiten zur Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schülern und Studenten der Universitäten Regensburg und Eichstätt, die im Rahmen von Proseminaren in ihrer didaktischen Ausbildung Einsatzszenarios erprobten und evaluierten.

Um eine noch größere Zahl von Lehrkräften mit den methodisch-didaktischen Vorzügen und dem notwendigen (auch technischen) Know-How auszustatten, konzentriert sich der aktuelle Fortbildungsbaustein (5.12.2016) im Rahmen der PadUcation-Serie ganz auf diese vielseitigen Videos. Teilnehmende Lehrkräfte  erkennen das Potential und wissen um Einsatzmöglichkeiten von Erklärvideos im Lernprozess und wenden grundlegende Techniken zur Erstellung von Erklärvideos an und produzieren eigene Erklärfilme. Hierzu verwenden Sie u.a. Apps wie Explain Everything, VideoScribe oder Educreations.

Gut fortgebildete Lehrkräfte = besserer Unterricht

… nach dieser Formel verfährt das PadUcation-Projekt an der RSA seit den Anfängen.

Jüngster Beitrag zu dieser Idee, verankert in einem eigens entwickelten Fortbildungskonzept, war ein schulinternes Fortbildungsangebot zum Thema „Kompetenzorientierte Internetrecherche“. Über 20 Kolleginnen und Kollegen nahmen an der 90 minütigen Veranstaltung teil und erweiterten ihre Kenntnisse sowohl in grundlegender Theorie als auch und vor allem anhand praktischer Unterrichtsbausteine.

Auf der Agenda standen u.a. folgende Aspekte:

Bilder und Filme gemäß den Bestimmungen des Urheberrechts suchen und verwenden; Informationen erfragen; Suchmaschinen auswählen; Inhalte überprüfen und bewerten, Recherchen zur Projektpräsentation sinnvoll vorbereiten.

Die von Viola Bauer und Martin Fritze als Referenten ausgewählten Unterrichtsbeispiele ermöglichten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bewusst auch aus der Schülerperspektive gewählte Einblicke und Impulse für die eigene Unterrichtsgestaltung.